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Wie alles begonnen hat? Durch meine Wirbelsäulenerkrankung und anderen Wehwehchen wurde ich zu einem nächtlichen Bettflüchtling. Ich konnte nicht schlafen. Nachts noch eine Schlaftablette einwerfen? Nein, dann würde ich den Vormittag verschlafen. So hockte ich mich, um mich abzulenken, vor meinen größten Feind! Den Computer! Geschichten für meine Kinder und Enkelkinder schrieb ich auf. Da es ohne meine Tierheimtiere diese Geschichten nicht gäbe, war es klar. Das Ganze sollte einen Sinn haben! Die Hälfte meiner daraus resultierenden Einnahmen soll für die Tiere in Not sein und zwar von allem, was ich schreibe. Desgleichen für eventuelle Filmideen. An allem sind immer die Tiere beteiligt. Nach langem Suchen habe ich endlich den Tierhof gefunden. ANIMALSHOPE Wir haben den Traum, animalshope zu vergrößern, um noch mehr Tieren Schutz und Hoffnung zu geben. Dass dort ein kleiner Streichelzoo für Kinder errichtet wird, um Kindern Tiere näher zu bringen und in der Praxis zu zeigen, dass die Tiere unsere Liebe und unseren Schutz benötigen.
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Leseprobe: |
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Cherry und seine Gedankenwelt! Wie es genau passierte? Ich weiß es nicht! Hatte Mücke gefragt „Was ist mit unserem Frauchen? Hast du ihr wehgetan?“ Aber Mücke konnte mir keine Antwort geben, sie starrte nur voller Angst auf unser Frauchen, die sich jammernd über den Fußboden zog, in Richtung Telefon, dann mit unserem Lebenspartner sprach, der gar nicht da war! Ein blödes Gerät, dieses Telefon, weil Frauchen uns manchmal den Hörer an das Ohr gehalten hatte und was soll ich sagen, die Stimme von unserem Lebenspartner war darin. Aber er war nicht da, konnten wir suchen wie wir wollten. Das mit dem Fernseher hab ich ja schnell kapiert, das sind nur Bilder die sich bewegen, aber Kendy, meine spätere Freundin, die fällt auf den Fernseher immer noch rein, sie will die Tiere beißen die da gezeigt werden, sie weiß schon an der Musik, in der Werbung zum Beispiel, das gleich ein Hund kommt, rennt sogar aus dem Garten ins Haus um sich schnell vor den Fernseher zu setzen. Sie sagt immer: „Irgendwann kriege ich einen von diesen Typen!“ Das glaube ich nicht. Aber das Telefon ist uns unheimlich, immer noch! Kommen auch nicht immer gute Nachrichten aus diesem Ding. Habe ich schon erlebt! Nun war unser Lebensgefährte da und half unserem Frauchen auf das Sofa, Rudi war auch total aufgeregt, jammerte immerzu, Mutti hat Aua. Unser Lebensgefährte ließ einen Fremden in die Wohnung, der untersuchte unser Frauchen und sagte Krankenhaus. Irgendwie hatten wir das Gefühl, der darf unser Frauchen anfassen, sonst hätten wir ihn gebissen! So, nun kam es ganz dicke, unser Lebenspartner packte Frauchens Sachen in einen Koffer, Mücke und ich rannten von einem zum anderen. „Hallo, erklär uns doch mal einer was hier los ist!“ Aber wir gingen unter, nur das Frauchen streichelte uns und sagte wir müssten lieb sein und tun was Gerd uns sagt. Dann saßen wir alle im Auto, fuhren zu einem großen Haus mit so einem blöden Geruch, so ähnlich wie beim Tierarzt und unser Lebensgefährte brachte unser Frauchen dort hin und kam ohne unser Frauchen wieder. „Schöne Scheiße“, sagte ich zu Mücke, das sagten unsere Menschen dieses Wort, wenn etwas nicht gut lief! Ich fand es passte heute gut! Wir fuhren heim ohne unser Frauchen, Gerd machte noch einen langen Spaziergang mit uns, er sagte bald ist unser Frauchen zurück. Na hoffentlich, so lange kennen wir dich ja noch nicht!
Wir gehen einkaufen! Cherrys größte Leidenschaft ist einkaufen gehen! Bei einigen Läden ist eine Kleintier und Futterabteilung, dort dürfen Hunde hinein! Cherry kannte die Abfahrt zu diesen Läden ganz genau und wurde schon einige Meter zuvor zu einem Nervenbündel, sprang im Auto rum wie ein Gummiball, ging uns gewaltig auf den Keks. „Mitkommen, gucken, bisschen einkaufen, Kollegen treffen, anknurren, nett begrüßen oder einfach übersehen.“Nach Cherrys Logik, wenn ich den nicht sehe, sieht der mich auch nicht! Nun war Kendy das erste Mal dabei und er brüllte sie an. „Einkaufen, du wir dürfen mit. Totsicher!“ Sie schaute ihn fassungslos an, was will der? Wieso macht der so einen Zwergenaufstand? Sie verstand gar nichts und wurde durch sein Verhalten nur nervös. Wir hatten endlich einen Parkplatz gefunden, an einem Samstag gar nicht so einfach, nun kamen beide Hunde an die Leine, Cherry hatte es eilig, er wollte schnell in den Laden! Kendy nicht so recht, sie hatte Angst! Die Türen wurden von Geisterhand geöffnet, unheimlich, sie schaute uns fragend an und sah dann Cherry, der mich am ende der Leine, zielsicher in Richtung Futterabteilung zog. Kam aber dann mit unserem Lebenspartner am ende ihrer Leine, vorsichtig hinter uns her, hockte sich plötzlich hin und machte einen schönen festen Haufen! Mittenmang in den Laden! Unser Lebensgefährte? War entsetzt. „ Oh, Scheiße!“ sagte er. „ Na, das sehe ich auch“, sagte ich trocken und suchte in meiner Handtasche nach einem Taschentuch. |
Taschenbuch: 133 Seiten, 15 farbige Fotos
Verlag: Engelsdorfer Verlag (September 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN: 3938873221
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